Diagnose und Behandlung von Sportverletzungen

Selbst anfangs harmlos wirkende Sportverletzungen sollten von einem Arzt untersucht werden. Nicht richtig auskurierte oder behandelte Verletzungen können zu Folgeschäden führen. Mit einer exakten Diagnose sind Sie auf der sicheren Seite, auch wenn diese zur unerwünschten Empfehlung einer Sportpause führen kann.

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Manche Verletzungen könnten verhindert oder deren Ausmaß gemindert werden, wenn Sportler aus falschem Ehrgeiz kleine, immer häufiger auftauchende Beschwerden nicht ignorieren würden. Überlastung, fehlendes oder zu kurzes Aufwärmen und zu kurze Ruhephasen nach dem Sport erhöhen die Verletzungsgefahr. Eine permanente Belastung von Bändern, Sehnen, Muskeln und Gelenken kann die Entstehung von chronischen Schmerzen fördern.

Prellung, Verstauchung, Zerrung? Symptome helfen bei der Ursachenfindung

Behandlung von Sportverletzungen beim Arzt

Facharzt für Sportverletzungen ist der Orthopäde. Dieser kann häufig bereits anhand der Symptome erkennen, ob es sich zum Beispiel um eine Prellung oder eine Zerrung handelt. Richtungsweisend für die Diagnose bei einer Sportverletzung ist eine umfassende Information des Arztes über das Verletzungsgeschehen.



Das heißt: Wie kam es zu der Verletzung? Welche Beschwerden bestehen? Traten an gleicher Stelle schon einmal Verletzungen auf?

Im Anschluss erfolgt eine klinische Untersuchung. Anhand der Symptome und unterschiedlicher Funktionstests kann der Arzt meist recht schnell erkennen, um welche Art von Sportverletzung es sich handelt.

Dabei überprüft er, ob Schmerzen bei Belastung oder Anspannung der Muskulatur bestehen, ob die Bewegung der Gelenke eingeschränkt ist, ob eine Schwellung auftritt oder ob ein Bluterguss entstanden ist.

Bildgebende Verfahren zur Absicherung der Diagnose

Zur Absicherung einer Verdachtsdiagnose können bestimmte bildgebende Verfahren herangezogen werden:

  • Ultraschalluntersuchung
  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Röntgenuntersuchung

Sportverletzungen: Behandlung

Nicht jede Sportverletzung muss ärztlich behandelt werden – bei kleineren Blessuren reichen Sofortmaßnahmen (PECH-Regel) und schmerzstillende Medikamente in der Regel aus, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen.Wer bei einer Sportverletzung frühzeitig und gezielt handelt, kann den Heilungsprozess günstig beeinflussen. Neben Schonung und Kühlung des betroffenen Körperteils spielt die Schmerz-und Entzündungshemmung eine wichtige Rolle.

Erfahren Sie, worauf es bei Prellung, Zerrung, Bänderriss und Co. ankommt.

Erste Hilfe bei Sportverletzungen: Die PECH-Regel

Im Akutfall gilt für jede Verletzung: Handeln Sie nach der sogenannten PECH-Regel. Eine Faustregel, die jeder Sportler im Hinterkopf behalten sollte.

Pause einlegen

Was tun bei Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen? Grundsätzlich gilt: Wer eine Verletzung bemerkt, sollte die körperliche Aktivität sofort einstellen und nicht mit zusammengebissenen Zähnen weitertrainieren. Besser eine Pause einlegen und das verletzte Körperteil ruhig stellen!

Eis auflegen

Kälte verengt die Blutgefäße und kann so das Ausmaß von Blutergüssen und Schwellungen reduzieren. Wichtig dabei: Legen Sie Eis niemals direkt auf die Haut! Besser sind Eiswürfel, die in ein Tuch eingeschlagen sind, ein nasser Waschlappen oder Kältesprays.

Compression: Legen Sie einen Verband an

Ein fester Verband verhindert ein rasches Anschwellen und die Ausbreitung der Blutung. Idealerweise verwenden Sie sofort ein Schmerzgel (zum Beispiel mit Ibuprofen) und fertigen einen Salbenverband an. Als pflanzliche Alternative hat sich Arnika-Creme bewährt (siehe unten).

Hochlagern

Lagern Sie das betroffene Körperteil nun hoch. So wird die Blutzufuhr verringert und die Flüssigkeit, die ins Gewebe ausgetreten ist, schneller abtransportiert. Auf diese Weise lässt sich die Schwellung vermindern.

Sportverletzung? Salben und Schmerzgele mit Ibuprofen zur Behandlung

Zur Behandlung von Sportverletzungen haben sich SchmerzgeleAnzeige mit Ibuprofen bewährt. Ibuprofen ist einer der sichersten rezeptfrei erhältlichen Schmerzwirkstoffe und zeigt eine gute Verträglichkeit. Aufgrund seiner schmerz- und entzündungshemmenden Effekte ist Ibuprofen bei Sportverletzungen wie beispielsweise einem Muskelfaserriss ideal geeignet.

Vorteil: Durch die lokale, äußerliche Anwendung in Form eines Schmerzgels wirkt Ibuprofen genau dort, wo es benötigt wird, ohne den restlichen Organismus zu belasten.

Wer auf eine besonders schnelle und präzise Wirkung Wert legt, der sollte bei der Wahl eines entsprechenden Präparats aus der Apotheke auf die sogenannte Mikrogel-Galenik achten. Hier ist Ibuprofen in winzig kleine Mizellen eingearbeitet, so dass der Wirkstoff die Epidermis leichter überwinden und schneller in das tiefer gelegene Zielgewebe eindringen kann. Für präzise Schmerzlinderung nach kurzer Zeit!

Erfahren Sie hier mehr über den Schmerzwirkstoff Ibuprofen.

Arnikacreme: Die pflanzliche Alternative

Wer lieber ein pflanzliches Mittel gegen Sportverletzungen anwenden möchte, dem steht Arnika-Creme auf Basis einer hochdosierten Tinktur aus Arnikablüten zur Verfügung. Die Inhaltsstoffe der bekannten Heilpflanze (zum Beispiel ätherische Öle, Flavonoide) wirken entzündungshemmend und abschwellend. Wer auf entsprechende Präparate zurückgreift, kann auch von der Hautfreundlichkeit profitieren.

Erfahren Sie hier mehr über Arnika als pflanzliche Alternative.

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