Anwendungsgebiete von Arnika

Egal ob im Haushalt oder beim Sport – Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen sind leider keine Seltenheit. Bei derartigen Beschwerden hat sich die äußerliche Anwendung von Arnika bewährt.

Arnika ist eine altbewährte Arzneimittelpflanze, die schon im Mittelalter eingesetzt wurde und auch heute noch Verwendung in der Medizin findet (zum Beispiel in Form von Salben).

Die große Bedeutung der Heilpflanze wurde mit der Wahl zur „Arzneipflanze des Jahres 2001“ anerkannt und bestätigt. Arnika gilt als abschwellend und entzündungshemmend und kann daher bei vielen Verletzungen, aber auch bei Insektenstichen oder Hauterkrankungen eingesetzt werden. Die wertvollen Inhaltsstoffe sind in den Blütenblättern zu finden.

Äußerliche Anwendung: Arnika bei stumpfen Verletzungen

Die äußerliche Anwendung von hoch dosierter Arnika-Tinktur ist bei unterschiedlichen stumpfen Verletzungen geeignet. Stumpfe Verletzungen sind zum Beispiel:

  • Prellungen
  • Verstauchungen
  • Quetschungen
  • Zerrungen
Mann mit schmerzender Verletzung: hier findet eine Arnika Creme Anwendung

Schwellungen, die durch diese Verletzungen entstanden sind, werden gelindert und die Rückbildung von Blutergüssen wird unterstützt.

Wird Arnikacreme als Soforthilfe angewendet, kann die Entzündungsreaktion bereits im Anfangsstadium eingedämmt und das Anschwellen des Gewebes reduziert werden. Auch Schmerzen werden gelindert.

Kommt die Arnika-Tinktur zur Nachbehandlung der Verletzung zum Einsatz, lässt sich die Rückbildung eines bestehenden Blutergusses beschleunigen. Der Grund: Das Wirkstoff-Gemisch der Arnikablüten fördert die Engstellung der Gefäße und begünstigt auf diese Weise den Abtransport von Blutgerinnseln aus dem verletzten Gewebe.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Arnika: Entzündungen & Co.

Arnika kann auch bei weiteren Erkrankungen äußerlich verabreicht werden, dazu zählen unter anderem:

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