Symptome und Ursachen von Muskelverspannungen

Muskelverspannungen können schmerzhaft sein und zu Bewegungseinschränkungen, Verhärtungen der Muskulatur oder einer unnatürlichen Schonhaltung führen. Oftmals treten auch Kopfschmerzen in Verbindung mit Nacken- und Schulterverspannungen auf. Hinter den Beschwerden können zahlreiche Ursachen stecken, zum Beispiel Stress. Sie können aber ebenso die Folge der heutigen Lebensgewohnheiten sein (Arbeit am PC, kaum Bewegung, kein regelmäßiger Sport). Doch auch andere Faktoren wie beispielsweise eine unzureichende Magnesiumversorgung können dazu führen, dass die Muskulatur sich verspannt.

Muskelverspannungen: Symptome

Muskelverspannungen können sich in zahlreichen Symptomen äußern und in den unterschiedlichsten Körperregionen auftreten.

Verspannungen: Häufig betroffene Muskelregionen

Verspannungen können in den unterschiedlichsten Muskelpartien auftreten. Besonders häufig sind allerdings diese Formen der Verspannung:

  • Nackenverspannungen (verspannter Nacken)
  • Rückenverspannungen (verspannter Rücken)
  • Schulterverspannungen (verspannte Schultern)

Im jeweiligen Bereich kommt es dann zu den charakteristischen Symptomen.

Gut zu wissen: Muskelverspannungen können ganz plötzlich auftreten oder sich langsam anbahnen.

Ist es eine Verspannung? Symptome erkennen

Symptome und Ursachen von Muskelverspannungen: Bürotätigkeit fördert verspannten Rücken, Nacken und Schultern

Das Hauptsymptom einer Verspannung ist der Schmerz. Vor allem wenn die entsprechenden Muskeln bewegt werden, kann dies äußerst schmerzhaft sein. Eine Einschränkung der Beweglichkeit ist die Folge. Ist zum Beispiel der Nacken verspannt, kann der Kopf meist nicht mehr vollständig zur Seite gedreht werden. Auch ein Druckschmerz sowie eine knotige Muskelverhärtung sind bei Verspannungen häufig gegeben.

Gerade bei Nackenverspannungen und Schulterverspannungen klagen die Betroffenen oft über Kopfschmerzen. Aufgrund der Beschwerden verfallen viele Patienten in eine regelrechte Schonhaltung.Das Problem: Auf diese Weise verkürzt sich die Muskulatur zusätzlich und die Anspannung der Muskulatur verstärkt sich weiter. Ein Teufelskreis, dem mit der geeigneten Behandlung frühzeitig vorgebeugt werden kann.

Verspannungen: Symptome im Überblick

  • Schmerzen
  • Eingeschränkte Beweglichkeit
  • Verhärtete Muskulatur
  • Kopfschmerzen (Nacken- und Schulterverspannungen)

Muskelverspannungen: Ursachen

Die Ursachen von Muskelverspannungen sind vielfältig und manchmal auch nicht ganz eindeutig. Dennoch ist es wichtig, den Ursachen auf den Grund zu gehen, um eine Linderung der Symptome zu erreichen.

Muskelverspannungen als Folge des Lebensstils

Acht Stunden pro Tag am Schreibtisch, in der Mittagspause ein kurzer Imbiss in der Kantine und am Abend auf die Couch – für viele von uns sieht der Alltag so oder so ähnlich aus. Doch durch monotone Bewegungsabläufe und mangelnde körperliche Aktivität wird einer Verspannung der Weg geebnet. Kein Wunder, dass so viele Menschen in der heutigen Zeit von schmerzhaften Verspannungen betroffen sind.

Auch Fehlhaltungen sowie einseitige Belastungen (zum Beispiel bei Personen, die im Verkauf arbeiten) begünstigen die Entstehung von Muskelverspannungen. Dasselbe gilt für schwere, körperliche Arbeit.

Gut zu wissen: Eine unzureichend trainierte Rücken- und Bauchmuskulatur kann Verspannungen zur Folge haben.

Magnesiummangel und Verspannungen

Neuromuskuläre Symptome wie Lidflattern, Muskelkrämpfe und auch Muskelverspannungen stehen häufig auch mit einem Mangel an Magnesium in Verbindung.

Hier nimmt die Funktion von Magnesium als Gegenspieler zu Calcium eine Schlüsselrolle ein. Denn eine erhöhte Calcium-Konzentration in der Muskulatur kann Verspannungen und Krämpfe zur Folge haben – schließlich gibt Calcium den Muskelzellen das Signal zur Anspannung. Magnesium wiederum verringert unter anderem den Calciumeinstrom in die Muskeln und reduziert so die Anspannung.

Das heißt: Nur wenn dem Körper ausreichend Magnesium zur Verfügung steht, ist die Balance von Anspannung und Entspannung gegeben.Erfahren Sie hier mehr über das Muskel-Mineral Magnesium.

Stress und Angst als Auslöser von Verspannungen

Auch psychische Faktoren spielen bei der Entstehung von Verspannungen eine Rolle. So können Stress oder Ängste den Körper in Alarmbereitschaft versetzen, die sich auch in einer verspannten Muskulatur niederschlägt.

Wer im Job ständig unter Strom steht, kann weder im Kopf noch im Bereich der Muskulatur einfach mal locker lassen - im Hamsterrad des Arbeitsalltags sind daher Verspannungen alles andere als eine Seltenheit.

Gut zu wissen: Magnesium hat einen regulierenden Effekt auf die Erregbarkeit der Nervenzellen und kann so bei Nervosität beruhigend wirken. Auch die Produktion von Stresshormonen lässt sich mittels Magnesium positiv beeinflussen.

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