Muskel- und Wadenkrämpfe effektiv und schnell behandeln

Was tun bei Wadenkrämpfen und anderen Muskelkrämpfen? In erster Linie sollte man den Ursachen der Krämpfe auf den Grund gehen. Besonders häufig steckt ein Magnesiummangel hinter den Beschwerden – insofern gilt die gezielte Zufuhr von Magnesium bei Muskelkrämpfen als bewährte und ursächlich wirksame Behandlungsoption. Im Akutfall können einige einfache Tipps helfen, den Schmerz zu lindern.

Was kann man bei Wadenkrämpfen unternehmen? Tipps für den Akutfall

Gerade im Akutfall, wenn der Schmerz in der Wade besonders quälend ist, ist schnelle Linderung gefragt. Dabei kann bereits mit einfachen Mitteln eine Linderung der Symptome erreicht werden. Bei akuten Muskel- und Wadenkrämpfen helfen teilweise altbekannte Hausmittel. Es tut gut,

  • die Wade sanft und ohne großen Druck zu dehnen (Beispiel Wadenkrampf: betroffenes Bein im Sitzen strecken, den Vorderfuß mit beiden Händen kräftig Richtung Oberkörper ziehen)
  • eine sanfte Lockerungsmassage der betroffenen Muskelgruppen durchzuführen
  • das Bein zu wärmen, zum Beispiel mit einer Wärmflasche (Wärme kann helfen, die Muskulatur zu entspannen).

Behandlung von Muskelkrämpfen aufgrund zugrundeliegender Grunderkrankungen

Muskelkrämpfe und Wadenkrämpfe behandeln: Frau hat akuten Krampf dank schneller Hilfe gelindert

Sind chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes mellitus der Auslöser der Muskel- und Wadenkrämpfe, ist der Arzt Ansprechpartner Nummer eins für die möglichen Behandlungsoptionen.

Nach der Stellung der entsprechenden Diagnose entscheidet der Spezialist, welche Behandlung nötig ist, um die Grunderkrankung in den Griff zu bekommen.

Dabei werden nach Möglichkeit Medikamente ausgewählt, die nicht selbst Muskel- und Wadenkrämpfe als Nebenwirkungen haben. Auch die zusätzliche Verordnung eines Magnesiumpräparates als Co-Medikation kann sinnvoll sein.

Was tun, wenn die Ursache für den Muskelkrampf nicht bekannt ist?

Ist die Ursache für den Muskelkrampf nicht bekannt oder beruhen die Wadenkrämpfe nicht auf chronischen Grunderkrankungen, kann eine erste Maßnahme beim Auftreten von Muskel- und Wadenkrämpfen die Einnahme von (hochdosiertem) Magnesium sein. Häufig steckt ein Magnesiummangel hinter der schmerzhaften Verkrampfung der Muskeln.

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