Kalte Füße durch Magnesiummangel

Mit kalten Füßen einschlafen ist schwierig – dass wissen die meisten Frauen. Die meisten Männer hingegen wissen, wie unangenehm es ist, kalte Füße unter die Decke gesteckt zu bekommen. Warum so viele Frauen regelmäßig kalte Füße haben, ist noch nicht endgültig geklärt. Ein Magnesiummangel kann eine mögliche Ursache sein.

Kalte Füße: Ursachen

Magnesiummangel als Ursache von kalten Füßen: Frau nimmt wärmendes Fußbad zur Förderung der Durchblutung

Wenn es kalt ist und noch dazu das Schuhwerk zu dünn, sind kalte Füße nicht verwunderlich. Dicke Socken und gefütterte Schuhe mit einer dicken Sohle sind daher Pflicht im Winter. Viele Menschen – meist Frauen – haben aber auch bei milderen Temperaturen oder abends auf dem Sofa mit kalten Füßen zu kämpfen. Meistens neigen Frauen aufgrund ihres tendenziell niedrigeren Blutdrucks und einer geringeren Muskelmasse dazu, eher zu frieren. An den Füßen macht sich das erhöhte Kälteempfinden als erstes bemerkbar, da der Körper das warme Blut bei Kälte zu den lebenserhaltenden Organen zurückzieht, also zum Gehirn und in den Brust- und Bauchraum.

Ein Magnesiummangel kann Durchblutungsstörungen verursachen, die wiederrum zu kalten Füßen führen. Wenn die Belastung groß ist, ist es empfehlenswert einen Arzt zu Rate zu ziehen. Eine spezielle Ultraschalluntersuchung, die sogenannte Doppler-Sonographie, misst die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Gefäßen und zeigt, ob die Durchblutung der Füße gestört ist.

Das Raynaud-Syndrom führt zu kalten Füßen und Händen

Das Raynaud-Syndrom wird auch als Weißfingerkrankheit oder Leichenfinger bezeichnet. Betroffene – vor allem Frauen – reagieren auf einen Kältereiz, beispielsweise beim Umfassen eines kalten Lenkrads im Winter, besonders empfindlich. Die Finger oder Zehen werden zunächst kalkweiß und schmerzen, der Zustand hält meist einige Minuten an. Dann färben sich die betroffenen Gliedmaßen erst blau und schließlich rot, begleitet von einem unangenehmen Kribbeln und Klopfen, sobald die Durchblutung wieder einsetzt. Das Raynaud-Syndrom ist eine Gefäßerkrankung, die durch eine krampfartige Engstellung der Blutgefäße vor allem in den Fingern gekennzeichnet ist. Ursache für die Durchblutungsstörung kann unter anderem ein Magnesiummangel sein, der sich jedoch gut beheben lässt.

Wie bekomme ich meine kalten Füße wieder warm?

Fünf gute Tipps gegen kalte Füße:

  1. Sollte ein Magnesiummangel Ihre kalten Füße verstärken, achten Sie auf eine magnesiumreiche Ernährung. In Nüssen, Samen, Vollkornprodukten und grünem Gemüse finden Sie gute Magnesiumquellen, um Ihren Magnesiumbedarf zu decken. Mit dem Bedarfsrechner finden Sie schnell und einfach heraus, wie hoch Ihr täglicher Magnesium-Bedarf ist.
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  3. Zu Hause können Sie Ihre kalten Füße mit einer Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen, das sie kurz in der Mikrowelle erwärmen, wieder auftauen. Spezielle Produkte, etwa Kirschkernhausschuhe oder Heizkissen in Schuh-Form, können Sie ebenfalls ausprobieren.
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  5. Sehr wohltuend ist ein aufsteigendes Fußbad. Stellen Sie dazu Ihre Füße in eine Schüssel mit lauwarmen Wasser. Dann gießen Sie alle paar Minuten etwas heißes Wasser dazu, bis nach ungefähr 15 Minuten eine Wassertemperatur von circa 40 Grad erreicht ist. Vor allem am Abend ist diese Prozedur angenehm, da sich mit den warmen Füßen auch eine angenehme Müdigkeit einstellt.
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  7. Fußmassagen, vor allem, wenn sie von Ihrem Partner durchgeführt werden, steigern die Durchblutung der Füße, so dass diese wieder warm werden. Positiver Nebeneffekt: Sie können dabei herrlich entspannen und abschalten.
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  9. Dauerhaft können Sie Ihre kalten Füße mit einem regelmäßigen Sportprogramm in den Griff bekommen. Die Bewegung fördert die Durchblutung und produziert Körperwärme, was sich nachhaltig positiv auf die Füße auswirkt.
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