Magnesiummangel: Anzeichen

Der Mineralstoff Magnesium übernimmt im Körper zahlreiche wichtige Aufgaben, zum Beispiel bei der Funktion der Muskeln, aber auch im Bereich des Nervensystems. Eine unzureichende Magnesiumversorgung geht daher nicht spurlos an uns vorüber. Häufige Symptome sind Muskelkrämpfe, Muskelzucken (zum Beispiel des Augenlids) und eine generelle Müdigkeit beziehungsweise Schlappheit. Lesen Sie hier, welche Anzeichen es für einen Magnesiummangel gibt.

Häufige Anzeichen einer unzureichenden Magnesiumzufuhr

Anzeichen und Symptome von Magnesiummangel: Frau im Büro von Müdigkeit und Muskelzucken geplagt

Ein Erwachsener benötigt etwa 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag, bei Sportlern, Schwangeren oder Stillenden sowie bei Jugendlichen oder Personen, die unter starker Belastung stehen, ist der Bedarf erhöht. Um allein den normalen Grundbedarf an Magnesium zu decken, müssten beispielsweise jeden Tag circa sechs Bananen oder 20 Brötchen verzehrt werden.

Ist nicht genügend Magnesium im Körper vorhanden, greift dieser die „Reserven“, zum Beispiel in den Knochen oder in den Zähnen, an. Nicht immer sind die Anzeichen eines Magnesiummangels spezifisch und deutlich zu erkennen. Welche Anzeichen gibt es?

Geringere Belastungsfähigkeit von Körper und Geist

Magnesium spielt für einen normalen Energiestoffwechsel eine entscheidende Rolle. Denn Magnesium aktiviert das sogenannte Adenosintriphosphat (kurz ATP) – also den Kraftstoff der Zellen. Nur wenn ausreichend Magnesium zur Verfügung steht, kann ATP wirklich seine volle Antriebskraft entfalten. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Eine unzureichende Magnesiumversorgung kann sowohl die körperliche als auch die geistige Belastungsfähigkeit herabsetzen.

Müdigkeit und Erschöpfung: Anzeichen für Magnesiummangel

Ständig müde und erschöpft? Auch diese eher unspezifischen Anzeichen können Folge einer unzureichenden Magnesiumversorgung sein.

Der Grund: Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und hat zudem regulierende Effekte auf die Funktion der Psyche. Wenn also der Geist öfters mal „schlapp macht“, könnte eine Optimierung der Magnesiumzufuhr günstige Effekte haben.

Muskelkrämpfe und Muskelverspannungen

Da Magnesium eine wichtige Rolle bei der Regulation der Muskelanspannung spielt, können häufiger auftretende Muskel- und Wadenkrämpfe, aber auch hartnäckige Muskelverspannungen ein Anzeichen für eine unzureichende Magnesiumversorgung sein.

Auch ein „zuckender Muskel“ - typischerweise spürt man dies am Augenlid (das sogenannte „Lidflattern“) - kann die Folge eines Magnesiummangels sein. Vor diesem Hintergrund ist vor allem für Sportler eine ausreichende Versorgung mit Magnesium essenziell.

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