Symptome und Ursachen von Osteoporose

Bei Osteoporose kommt es zu einem vermehrten Knochenabbau. Zudem wird auch die feine Architektur des Knochengewebes zerstört, wodurch der Knochen seine Stabilität und Festigkeit verliert. In der Regel zeigen sich bei Osteoporose Symptome erst im späteren Krankheitsverlauf – nicht umsonst wird die Erkrankung auch als schleichender Knochenschwund bezeichnet.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Diagnose Osteoporose oftmals erst nach dem ersten Knochenbruch gestellt wird. Verschiedene Faktoren können den schleichenden Knochenschwund begünstigen. Besonders gefährdet sind Frauen nach den Wechseljahren: Durch die sinkenden Hormonspiegel geht die schützende Wirkung des Östrogens verloren. Darüber hinaus können zahlreiche weitere Faktoren (zum Beispiel Calcium- und Vitamin-D-Mangel) das Osteoporose-Risiko erhöhen.

Welche Osteoporose-Symptome gibt es?

verschiedene Ursachen von Osteoporose haben als Symptom brüchige und poröse Knochen zur Folge

Zu den typischen Symptomen von Osteoporose zählen brüchige Knochen: Im Verlauf der Erkrankung kann es bereits bei geringfügiger Belastung zu Knochenbrüchen (Frakturen) kommen, die besonders häufig das Handgelenk, den Oberschenkelhals und die Wirbelkörper betreffen. Zudem kommt es auch zu Funktionsbeeinträchtigungen, zum Beispiel beim Gehen oder Stehen, sodass häufige Stürze die Folge sind.

Zu den fortgeschrittenen Osteoporose-Symptomen zählen zum Beispiel der sogenannte Witwenbuckel (Rundrücken) und das Tannenbaumphänomen (Hautfalten am Rücken), die infolge der Veränderungen an der Wirbelsäule entstehen. Darüber hinaus sind Schmerzen bei Osteoporose keine Seltenheit.

Osteoporose-Symptome im Überblick

  • Häufige Knochenbrüche ohne Krafteinwirkung (vor allem Handgelenk, Oberschenkelhals, Wirbelkörper)
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen allgemein (zum Beispiel um die Brustwirbel)
  • Abnahme der Körpergröße
  • Rundrücken („Witwenbuckel“)
  • Hautfalten entlang der Wirbelsäule („Tannenbaumphänomen“)

Formen von Osteoporose: Ursachen der primären und sekundären Osteoporose

Je nachdem, welche Ursachen der Osteoporose zugrunde liegen, werden zwei Formen der Erkrankung unterschieden. Die primäre Osteoporose ist am weitesten verbreitet (95 Prozent) und tritt altersbedingt auf. Bei älteren Frauen besteht ein besonders hohes Risiko für die Erkrankung, da der Östrogenmangel nach den Wechseljahren den Knochenschwund begünstigt.

Zudem steigt das Osteoporose-Risiko, zum Beispiel durch Bewegungsmangel und eine unzureichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D3. Letzteres ist insbesondere deswegen problematisch, da viele Menschen nicht die empfohlene Tagesdosis für die Nährstoffe erreichen. Bei der sekundären Form, die vergleichsweise selten vorliegt, ist eine andere Grunderkrankung oder auch die Einnahme bestimmter Medikamente die Ursache der Osteoporose.

Die häufigsten Osteoporose-Ursachen auf einen Blick

  • Östrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren
  • Bewegungsmangel
  • Calciummangel
  • Vitamin D-Mangel
  • Untergewicht
  • Genetische Faktoren
  • Medikamente (zum Beispiel Kortisontabletten)
  • Bestimmte Erkrankungen (zum Beispiel Schilddrüsenüberfunktion, Überfunktion der Nebenschilddrüse
  • Nikotin
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